Pressemitteilung

Kinderbetreuung für RKH Kliniken-Mitarbeiter in der Corona-Krise

Vermeidung eines hohen Ausfalls von Ärztinnen und Pflegekräften

Der Frauenanteil bei Beschäftigten in Krankenhäusern ist sehr hoch. Rund die Hälfte aller Mitarbeiter im ärztlichen Dienst sind Frauen, während er im Pflegedienst sogar bei rund 80 Prozent liegt. Die im Rahmen der Coronavirus-Krisensituation von der Landesregierung beschlossene Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien hätte zur Folge, dass viele Mitarbeiterinnen aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten ihren Dienst nicht antreten könnten. Damit wäre die Versorgung der Patienten in erheblichem Maße eingeschränkt. Die RKH Kliniken haben deshalb kurzfristig ein Not-Betreuungsangebot für die Kinder betroffener Mitarbeiter geschaffen.

Auf Basis der Ausnahmegenehmigung des Landes für Beschäftigte im Gesundheitswesen bleibt die RKH Kindertagesstätte am RKH Klinikum Ludwigsburg, dem größten Krankenhaus im RKH Klinikverbund, für die Betreuung der Kleinkinder weiterhin geöffnet. In Abstimmung mit den Bürgermeistern der Gemeinden, in denen sich Klinikstandorte der RKH Kliniken befinden, sollen zusätzlich Notbetreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung gestellt werden. Für die Betreuung von Schulkindern vom sechsten bis zum vollendeten 12. Lebensjahr richten die RKH Kliniken an ihren Klinikstandorten in Ludwigsburg, Bretten und Mühlacker bis zum Beginn der Osterferien ein Schulkindbetreuungsangebot ein. Hier werden die schulpflichtigen Kinder werktags von 7 bis 16 Uhr durch Lehrer der Pflegeschulen betreut. Von den Krankenhäusern in Bietigheim, Bruchsal, Markgröningen und Neuenbürg werden Shuttlebusse zur Verfügung gestellt, welche die Schulkinder in die Schulkindbetreuung der RKH Kliniken bringen können. „Wir werden in der auf uns zukommenden Krisensituation die Unterstützung jedes einzelnen Arztes und jeder Pflegekraft benötigen“, so RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin.