Aktuelles und Informationen zu SARS-CoV-2 / COVID-19

In den RKH Kliniken rufen besorgte Bürger, Patienten, Angehörige und Besucher mit unterschiedlichen Fragen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 an. Viele Bürger, die Symptome einer Atemwegsinfektion haben, sind verunsichert, ob sie an der alljährlichen Grippe, einer Erkältung oder SARS-CoV-2 erkrankt sind.

Info-Telefone

Bitte rufen Sie die öffentlichen Stellen bei Fragen des Gesundheitsschutzes und für allgemeine Informationen an:

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
T: 0711-904-39555
werktags 9-16 Uhr

Landkreis Ludwigsburg/ Gesundheitsschutz (Kreisgesundheitsamt)
Corona-Hotline 07141-144-69400
(Über die Hotline können weder Termine für die Teststelle vergeben noch Ergebnisse mitgeteilt werden)
Montag bis Freitag 08.00 - 16.00 Uhr
Anmeldung Corona-Teststelle Ludwigsburg:
Über das MVZ Dr. Kolepke und Kollegen:

T: 07141-908997
Montag bis Freitag 08.00 - 16.00 Uhr
Posilipostraße 4, 71640 Ludwigsburg
Online-Terminreservierung:
www.corona-teststelle-ludwigsburg.de

Enzkreis/Gesundheitsamt
T: 07231-308-6850
montags 8.00 - 12.30 Uhr; dienstags 8.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 18.00 Uhr; donnerstags 8.00 - 14.00 Uhr; freitags 8.00 - 12.00 Uhr

Landkreis Karlsruhe/Gesundheitsamt
T: 0721-936-99455
Montag bis Donnerstag 8.30 - 16.00 Uhr
Freitag 8.30 - 12.00 Uhr
Anmeldung Corona-Teststelle des Landkreises Karlsruhe:
T:
0721-936-82227
Mo – Do 08.00–16.00 Uhr, Fr 08.00 – 12.00 Uhr
Lußhardtstraße (Gewerbegebiet "Am Mantel"), 76646 Bruchsal

Bundesgesundheitsministerium
T: 030/346-465-100
von 8.00 - 18.00 Uhr; Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

Ambulante Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in Baden-Württemberg finden Sie auch unter:
http://coronakarte.kvbawue.de

Besucherregelung

Besucherregelung zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

gerne dürfen Sie Ihren Angehörigen bei uns besuchen.

Dazu gelten folgende Regeln:

  • ein Besucher pro Patient pro Tag
  • Besuchszeit eine Stunde pro Tag
  • die genaue Besuchszeit bekommen Sie von der Station mitgeteilt
  • in Ludwigsburg, Bietigheim und Mühlacker wurden Besucherausweise eingeführt. Zukünftig kommen Besucher nur noch mit einem Besucherausweis auf die Station

Ungeachtet dessen gilt bei Patienten mit kritischem Gesundheitszustand, dass hier im Einzelfall der behandelnde Arzt die Besuchsmöglichkeit einschränkt oder der Besuch aus Sicherheitsgründen gar nicht stattfinden darf. Folgende bisherigen Ausnahmeregelungen bleiben bestehen:

  • Zwei Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Zwei Angehörige von Patienten der Palliativstation
  • Väter/Begleitperson, nur zur Geburt und Kaiserschnitt (Sectio) im Kreißsaal und jeweils täglich eine Stunde zu der entbundenen Partnerin (RKH Klinikum Ludwigsburg 14 bis 16 Uhr, RKH Krankenhaus Bietigheim 14 bis 16 Uhr, RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal 13 bis 15 Uhr)
  • Mutter/Vater eines kranken Kindes
  • Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird
  • Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • Dolmetscher
  • gerichtliche Betreuer

Bei jedem Besuch müssen Sie sich bei Betreten der Klinik registrieren.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die allgemeingültigen Hygieneregelungen:

  • korrektes Tragen des Mund-Nasen-Schutzes (Mund und Nase müssen bedeckt sein; keine FFP-Masken mit Ausatemventil)
  • Abstand zu anderen Personen mind. 1,5 m
  • Händehygiene/ Händedesinfektion

Sie haben einen Termin in einer unserer Kliniken oder möchten einen Angehörigen begleiten/besuchen? Bitte beachten Sie unsere Besucher-und Patientenregistrierung.

Mit Hilfe dieser Informationen geben wir Ihnen auf die meisten Fragen eine Antwort.

Präventive Hygienemaßnahmen

Wir erklären Ihnen, welche Hygienemaßnahmen ergriffen werden müssen, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

  • Kein Händeschütteln!
  • Hände regelmäßig und gut mit Seife waschen (ideal 30 Sekunden).
  • Etikette beim Niesen und Husten einhalten! Immer in die Armbeuge husten und niesen.
  • Bei Krankheit zu Hause bleiben.
  • Erkrankte Personen sollten einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie Kontakt zu Mitmenschen haben, da so das Risiko der Übertragung reduziert wird.

Wie soll man bei einem Verdacht vorgehen?

Bitte suchen Sie nicht unangemeldet zu Fuß die Notaufnahme des Krankenhauses, die primär die Versorgung schwer kranker und verletzter Menschen sicherstellen muss, oder eine Arztpraxis auf. Das kann die dortigen Patienten und das medizinische Personal gefährden!

Waren Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem der Risikogebiete? Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem Menschen, der als bestätigter COVID-19-Patient gilt? Oder waren Sie weder in einem Risikogebiet, noch hatten Sie Kontakt zu einem bestätigten Patienten? Und nun leiden Sie unter Fieber, Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen?

Dann bleiben Sie vorsorglich zu Hause und nehmen Sie telefonisch Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt oder Ihrer Hausarztpraxis auf. Dort wird man Ihnen nach einer telefonischen Beratung mitteilen, wie es weitergeht, ob Sie eine Arztpraxis oder eine Corona-Teststelle des Gesundheitsamts für einen Abstrich aufsuchen sollen. Oder ob Sie zuhause bleiben sollen und der Arzt Sie zu einem Abstrich dort besucht.

Nur Patienten mit schwereren Symptomen sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Aber auch in diesem Fall sollte eine telefonische Vorankündigung erfolgen mit dem Hinweis, dass COVID-19 möglich ist.

Corona-Teststellen

Corona-Teststelle Landkreis Ludwigsburg:

Auf dem Gelände des Klinikums Ludwigsburg Anmeldung über die Praxis bzw. das MVZ Dr. Kolepke und Kollegen:

Die Terminvergabe erfolgt elektronisch über das Internet unter www.corona-teststelle-ludwigsburg.de.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte werktags von 8 bis 16 Uhr telefonisch an die Praxis mit der Nummer 07141/908 997.

Corona-Teststelle Enzkreis:

Wenn Ihr Test vom Gesundheitsamt veranlasst wird, erfahren Sie bei der Terminvergabe Ihren Testort. Termine für Drive-in und Drive-out werden ausschließlich über das Gesundheitsamt vergeben.

Die meisten Tests finden im Drive-in statt:
Sie fahren mit dem Wagen vor, der Abstrich wird durchs geöffnete Fenster entnommen, während Sie im Auto sitzen.

Manchmal kann die Testperson nicht zum Testort kommen. In diesen Fällen gibt es ein Drive-out:
Der Abstrich wird dann in der Wohnung des/der Betroffenen entnommen.

Außerdem kann Ihr behandelnder Arzt einen Abstrich machen oder Sie in eine der Corona-Schwerpunktpraxen schicken. 07231 308 - 6850 (Corona-Hotline Gesundheitsamt)

Corona-Teststelle Landkreis Karlsruhe:

T: 0721-936-82227
Mo – Do 08.00–16.00 Uhr, Fr 08.00 – 12.00 Uhr
Lußhardtstraße (Gewerbegebiet "Am Mantel"), 76646 Bruchsal

Fragen Sie zunächst ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Am Wochenende gibt es in Karlsruhe und im Landkreis derzeit noch keine Testmöglichkeiten.

Ambulante Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in Baden-Württemberg finden Sie auch unter:
http://coronakarte.kvbawue.de

Was passiert, wenn man positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde?

Ist der Verlauf der Erkrankung leicht, sollte man in Quarantäne zuhause bleiben. Dadurch wird eine weitere Ausbreitung vermieden. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tagen, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Wenn in dieser Zeit keine Krankheitssymptome auftreten, kann die Quarantäne wieder aufgehoben werden.
Ist der Verlauf der Erkrankung schwerwiegend, kommen die Kliniken ins Spiel. Dann wird der Betroffene von seinem Hausarzt stationär eingewiesen oder von einem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und dort behandelt.

Sind die RKH Kliniken auf SARS-CoV-2/COVID-19-Patienten vorbereitet?

Die RKH Kliniken haben eine Klinikeinsatzleitung eingerichtet, die regelmäßig tagt und die aktuelle Lage einschätzt. Sie tauscht sich nach außen mit den Gesundheitsämtern, der Kreisärzteschaft und Behörden aus und koordiniert nach innen alle Maßnahmen. Es existiert ein Stufenplan, in dem das Vorgehen geregelt ist, wie bei einer steigenden Zahl stationärer COVID-19-Patienten vorgegangen wird.

Grundsätzlich werden COVID-19-Patienten isoliert und die notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen nach Vorgabe des Robert Koch-Instituts, der deutschen Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten, ergriffen. Bei steigenden Infektionszahlen bestehen mehrere Möglichkeiten, um kurzfristig weitere Bettenkapazitäten zu schaffen: Verlegung von Patienten innerhalb eines Krankenhauses oder in andere benachbarte RKH Kliniken oder Verschiebung geplanter, aber nicht dringend notwendiger Behandlungen und Operationen.