Veranstaltungsdetails

Datum
21.10.2021 bis 21.10.2020
Uhrzeit
17:00 bis 18:00 Uhr
Externe Veranstaltung

Zentrums für Erkrankungen des Nervensystems (ZENS).

Zum Thema:
Intrakranielle Aneurysmen sind mit einer Häufigkeit von etwa 3-5% verhältnismäßig häufig in der Bevölkerung zu diagnostizieren. Mortalität und Morbidität der Aneurysmaruptur mit einer resultierenden Subarachnoidalblutung sind bekannterweise hoch, die Behandlung bestehend aus Aneurysmaverschluß und neurointensivmedizinischer Versorgung komplex. Umsomehr stellt sich die Frage, wie bei Kenntnis eines nicht-rupturierten Aneurysmas mit diesem zu verfahren ist. Auch wenn die Konnotation „Zeitbombe im Kopf“ einen rationalen Umgang mit dem Befund erschwert, gibt es mittlerweile Anhaltspunkte, wann ein Aneurysma als stabil zu bewerten ist und welche Risikofaktoren für ein Wachstum und/oder baldige Ruptur sprechen.

 Zum Referenten:
 Herr Prof. Dr. med. Nima Etminan ist kommissarischer ärztlicher Direktor der Neurochirurgie am Universitätsklinikum Mannheim, Medizinische Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Aus- und Weiterbildung erhielt er in der Neurochirurgischen Universitätsklinik Düsseldorf bei Prof. H.J. Steiger. Von Beginn an galt sein Interesse der Biologie, Pathophysiologie von Behandlung von Gefäßmalformationen und Aneurysmen. Dieses konnte er im Rahmen einer zerebrovaskulären fellowship in Toronto ausbauen. Professor Etminan ist in der Konzeption und Steuerung mehrerer nationaler und internationaler multizentrischer Studien zur Behandlung zerebraler Aneurysmen aktiv und viel-zitiert. Gegenwärtig leitet er u.a. die sogenannte PROTECT-U Studie zur Risikofaktormodifikation bei Patienten mit unrupturierten zerebralen Aneurysmen.

Eine Diskussion / ein Austausch ist über die YouTube Chat-Funktion möglich.

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Die Landesärztekammer Baden-Württemberg bewertet diese Veranstaltung mit 2 Punkten.

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