Sektion Kardiologie

Das Team der im März 2018 gegründeten Sektion Kardiologie besteht aus qualifizierten und – motivierten Ärzten und pflegerischem Personal, die sich in enger Abstimmung um das Wohl unserer Patientinnen und Patienten kümmern.

Unser oberstes Ziel ist es unseren Patienten eine umfassende, schonende und erfolgreiche Abklärung und Behandlung bei sämtlichen Herz- und Kreislauferkrankungen anzubieten. Dabei liegt uns die Patientenzufriedenheit sehr am Herzen. Neben der kardiologischen Basisdiagnostik, liegen weitere besondere Schwerpunkte unserer Klinik in der modernen bildgebenden Diagnostik  des Herzens (Kardio-MRT und-CT) und in der Katheterbehandlung der koronaren Herzkrankheit und stuktureller Herzerkrankungen (zum Beispiel MitraClip® bei Mitralklappeninsuffizienz). In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ludwigsburg stehen uns hierfür modernste Geräte zur Durchführung von Herz-MRT-, Herz-CT- und Katheterinterventionen zur Verfügung. Es besteht eine 24-Stunden Bereitschaft zur Therapie akuter Herzinfarkte. Darüber hinaus, bieten wir unseren Patienten in Kooperation mit dem Klinikum Ludwigsburg die Implantation und qualifizierte Nachsorge von Herzschrittmacher-, Defibrillator (ICD)- und Resynchronisations (CRT-D/P)-Systemen an.
Wir hoffen, die Informationen auf unserer Webpage können Ihnen weiterhelfen. Bitte zögern Sie bei verbleibenden Fragen nicht, jederzeit mit uns in Kontakt zu treten. Das gesamte Team unterstützt Sie gerne.

Leistungsspektrum

Kardiologische Basisdiagnostik

EKG

Das 12-Kanal-EKG ermöglicht eine schonende und schnelle Diagnostik bei Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom und bei Herzrhythmusstörungen, wie zum Beispiel dem Vorhofflimmern.

Langzeit- und Holter-EKG

Im Langzeit-EKG können wir Herzrhythmusstörungen, Pausen der Herzaktion, das Herzfrequenzprofil über 24 Stunden ohne Unterbrechung aufzeichnen. Darüber hinaus verfügen wir über sogenannte Holter-EKGs mit denen wir Ihnen EKG-Aufzeichnungen über bis zu 7 Tagen anbieten können.

24 Stunden-Blutdruck

Zur Abklärung und effizienten Therapieeinstellung bei Blutdruckerkrankungen spielt die Blutdruckmessung über 24 Stunden eine zentrale Rolle. Hierbei werden das Blutdruckprofil und die Höhe des systolischen und diastolischen Blutdrucks ausgewertet.

Belastungs-EKG

Mit Hilfe des Belastungs-EKGs lassen sich mögliche belastungsinduzierte Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, aber auch die chronotrope Kompetenz, die Objektivierung der Symptome bei Herzklappenerkrankungen und die Belastbarkeit bei Patienten mit Herzschwäche schonend untersuchen.

Bluthochdruck

Der Bluthochdruck ist einer der häufigsten kardiovaskulären Risikofaktoren. Für die Abklärung und Therapieeinstellung stehen uns alle nötigen Untersuchungsmodalitäten (inklusive 24h-Blutdruckmessung, Speziallabor, Nierenarterien-Duplex, Schlafapnoe-Screening, Schnittbildgebung) zu Verfügung. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Endokrinologie und Allgemeinchirurgie zur Behandlung von sekundären Formen der arteriellen Hypertonie.

Koronare Herzkrankheit

Die Diagnostik und Therapie der Koronaren Herzerkrankung (KHK) erfolgt mit allen nicht-invasiven und invasiven kardiologischen Therapieverfahren. In enger Kooperation mit dem Klinikum Ludwigsburg stehen uns hierfür 3 moderne Herzkathetermessplätze zur Verfügung. Ein neuer vierter Herzkathetermessplatz wird aufgebaut. Für die Akutbehandlung des Herzinfarkts ist eine 24h-Bereitschaft des Herzkatheterlabors eingerichtet.

Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien

Die Behandlung der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) erfolgt nach international üblichen Verfahrensweisen einschließlich der intensivmedizinischen Therapie, Hämofiltrationen im Akutstadium und die maschinell unterstützten Beatmungsverfahren. Darüber hinaus bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ludwigsburg die Implantation und qualifizierte Nachsorge von Cardialen Resynchronisationssystemen (CRT) und Aggregaten zur Cardialen Kontraktilitätsmodulation in geeigneten Fällen im chronischen Stadium an.

Die Implantation eines ICD-Systems (Implantierbarer Cardioverter Defibrillator) ist bei Patienten mit hochgradig reduzierter linksventrikulärer Pumpfunktion, oder bei bereits aufgetretenen hochgrdigen Herzrhythmusstörungen nötig.

Ein Herzschwäche oder Atemnot kann auch auf dem Boden von Herzklappenerkrankung auftreten. Die häufigsten Formen sind hier die Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit der Mitralklappe) und die Aortenklappenstenose (Verengung der Aortenklappe). Hier bieten wir unseren Patienten eine umfassende Abklärung an.

Herzrhythmusstörungen

Für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen steht die gesamte Palette der Diagnostik und Therapien, einschließlich der Elektrophysiologischen Untersuchung sowie von Katheterablationsverfahren in enger Kooperation mit dem Klinikum Ludwigsburg zur Verfügung. Hierdurch können wir unseren Patienten die Katheterablation von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern und anderen Formen der Vorhof- und Kammertachykardien (Herzrasen aus den Herzkammern) anbieten.

Nach Implantation von Herzschrittmacher- und Defribrillator-/Resynchronisationssystemen wir die qualifizierte Einstellung und Nachsorgen in unserer Klinik durch spezialisierte Kardiologen durchgeführt.

Vorhofflimmern

Die häufigste Rhythmusstörung, die  beim Menschen auftritt, ist Vorhofflimmern. Sind von den unter 50jährigen um 1% betroffen steigt die Zahl auf 4-6% der über 60jährigen und gar 9-16% der über 80jährigen. Obwohl Vorhofflimmern im Gegensatz zu Kammerflimmern nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, besteht in den meisten Fällen die Notwendigkeit einer Abklärung und Behandlung, sei es aufgrund von Beschwerden (zum Beispiel Atemnot), die durch diese Rhythmusstörung verursacht werden können, oder aufgrund von längerfristig zu erwartenden Folgen, wie der Entstehung von Schlaganfällen.

Kardiale Bildgebung

  • Echokardiographie
  • Kardio-MRT
  • Kardio-CTA

Schrittmacher und –Defibrillatortherapie

  • Schrittmacher
  • ICD
  • CRT-D/P