Sektion Kinderchirurgie in Ludwigsburg

In der Sektion Kinderchirurgie der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen nach dem neuesten Wissenstand operiert.

Hier kümmert sich ein Team aus 2 Fachärzten, ca. 40 Schwestern, Physiotherapeuten, Logopäden, Seelsorgern, Psychologen, Sozialarbeitern und Lehrern um die uns anvertrauten kleinen und großen Patienten. Auf den Stationen sind unsere Patienten in freundlichen Zimmern untergebracht. Wir begrüßen die Mitaufnahme der Eltern. 

Das Behandlungsspektrum umfasst einen Großteil der Neugeborenen- und Fehlbildungschirurgie, die Kinderurologie, die Chirurgie der Bauch- und Brustorgane sowie der Verbrennungschirurgie. Wo immer möglich und sinnvoll werden die Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt. Die technische Ausstattung unserer Klinik umfasst modernste Technik.

Geplante Vorstellungen von Kindern oder bei uns notwendige Nachkontrollen werden mit Termin in einer der Sprechstunden durchgeführt. Wir arbeiten eng mit den Kliniken für Pädiatrie, Anästhesiologie, Radiologie  und HNO, sowie mit der Urologie zusammen. Mit der nächsten Kinderklinik der Maximalversorgung - dem Olgahospital - besteht eine sehr gute kollegiale Zusammenarbeit auf der Basis eines Kooperationsvertrages. Die moderne Ausstattung sowie die vielseitigen Verflechtungen ermöglichen es uns, die Kinder gut und umfassend zu versorgen.

Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte

Das Behandlungsspektrum der Sektion Kinderchirurgie der Klinik für Allgemein- und Viszerealchirurgie am Klinikum Ludwigsburg ist sehr breit gefächert. Dabei werden zunehmend minimalinvasive Operationsverfahren eingesetzt. Wo immer vertretbar werden geplante Operationen ambulant durchgeführt.

  • Neugeborenenchirurgie und Korrektur kongenitaler Fehlbildungen
  • Minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie/Thorakoskopie)
  • Endoskopische Diagnostik und Therapie des Gastrointestinaltraktes
  • Oesophaguschirurgie
  • Kinderurologie
  • Pädiatrisch-plastische Chirurgie
  • Kryotherapie
  • Verbrennungschirurgie
  • Korrektur von Thoraxfehlbildungen (Trichterbrust)
  • Ambulante Operationen
  • Analtresie/ Morbus Hirschsprung

Besondere Angebote und Einrichtungen

  • Urodynamik (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie)
  • Lasertherapie
  • Anorektale Manometrie (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemeinchirurgie)
  • Biofeedback-Therapie
  • Tagesklinik / ambulantes Operieren
  • KV-Ermächtigung für konsiliarärztliche Tätigkeit im Rahmen des Gebiets Kinderchirurgie

Ambulante Operation

Hallo liebe Kinder,

ich bin Kichi das Maskottchen der Kinderchirurgie im Klinikum Ludwigsburg.
Ich führe Dich durch diese Seiten und erkläre Dir, was bei uns passiert, wenn Du operiert werden musst.

Op´s können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Op ist die Abkürzung für eine Operation. Ambulant bedeutet, dass man nur zur Op morgens kommt und am gleichen Tag wieder nach Hause darf. Stationär bedeutet, dass man im Krankenhaus übernachten darf. Das ist so ähnlich wie wenn ihr in den Urlaub fahrt. Wenn Du noch klein bist, übernachtet Deine Mama oder Dein Papa zusammen mit Dir in einem Zimmer. Am Morgen nach der Operation gibt es - wenn es dem Bauch gut geht - Frühstück (sogar Nutella gibt es auf dem Frühstücksbuffet für die Größeren).

Hier möchte ich euch erzählen was bei einer ambulanten Op passiert:

Anna ist 7 Monate alt. Vor zwei Wochen hatte ihre Mama eine Beule an Annas Bauch entdeckt. Darum ist sie mit Anna zum Kinderarzt gegangen. Der Kinderarzt vermutete, dass es ein Leistenbruch ist. Leistenbrüche müssen operiert werden. Deswegen hatte der Kinderarzt Anna und ihre Mama zu uns in die Kinderchirurgie im Krankenhaus Ludwigsburg geschickt. Auf dem Bild kannst Du sehen, wie Anna mit ihrer Mama in unsere Klinik kommt. Hier gehen sie gerade zu den Aufzügen unter der Freitreppe. Mit diesem Aufzug können sie in den zweiten Stock zur Allgemeinchirurgischen Ambulanz fahren. Dort muss man sich anmelden, wenn man zu uns in die Kinderchirurgie will.
Schon an der Theke sind immer alle ganz nett, weil sie sich freuen Kinder zu sehen.

Bei der Anmeldung

  

Und weil Kinder bei uns willkommen sind, gibt es sogar einen Spielraum im Wartebereich. In dem Spielraum gibt es sogar einen Computer (nur für Kinder!), Bücher, Kuscheltiere und einen Tisch an dem man malen kann.

Anna ist noch zu klein für den Spielraum. Darum wartet sie einfach auf dem Schoss von ihrer Mama bis sie dran ist.

Die Untersuchung bei Dr. Eberlein und Dr. Sauter

Sie müssen jedoch nicht lange warten bis sie an der Reihe sind. Im Untersuchungszimmer wartet Dr. Sauter und ein Computer (nur für die Ärzte) auf die beiden. Herr Dr. Sauter und Frau Dr. Eberlein sind unsere beiden Ärzte, die bei uns in der Kinderchirurgie arbeiten. Auf der Mitarbeiterseite kannst Du Dir Bilder von ihnen anschauen.

Als erstes stellt Dr. Sauter Annas Mama viele Fragen. Danach will er Anna natürlich auch untersuchen. Dafür muss Anna sich auf die Untersuchungsliege legen. Das findet sie  gar nicht schlimm -ist ja auch nicht anders als auf einem Wickeltisch. Dr. Sauter ist ganz freundlich und die Untersuchung tut überhaupt nicht weh. 

Er bestätigt, was der Kinderarzt schon vermutet hatte: Anna hat einen Leistenbruch. Und sowas muss operiert werden. Da wird es Anna's Mama doch ein bisschen bange. Aber der Arzt möchte Anna zum Glück nicht sofort operieren. 

Nach der Untersuchung besprechen Annas Mama und der Arzt noch ganz viel Papierkram. Das ist echt langweilig und Anna ist froh, dass sie ein Spielzeug dabei hat.

In der Anästhesie

 

Anschließend geht Anna noch mit ihrer Mama in die Anästhesie-Ambulanz. Dort treffen sie eine Narkoseärztin. Sie erklärt Anna und ihrer Mama, dass sie oder einer ihrer Kollegen sich darum kümmern wird, dass Anna von der Operation gar nichts mitbekommt, sondern die ganze Zeit schläft. Wie alle Ärzte hat auch sie viele Fragen und will Anna einmal kurz untersuchen. Da Anna das jetzt schon kennt hat sie gar keine Angst mehr davor. Sie lacht bei der Untersuchung sogar ein bisschen, weil die Narkoseärztin so lustig aussieht mit ihrem Stethoskop. Das Stethoskop ist ein Hörgerät mit einem langen Schlauch, mit dem die Ärzte das Herz und die Lunge hören können.

Danach dürfen Anna und ihre Mama erst mal wieder nach Hause gehen. Am Ausgang winke ich ihnen zu. Anna ist jetzt ganz müde und schläft vor lauter Erschöpfung auf der Heimfahrt ein.

Die ambulante Operation

  

Zwei Wochen später kommen sie morgens wieder. Anna schaut sich ein bisschen ängstlich um als sie im Krankenhaus ankommen. Sie hat heute nichts zum frühstücken bekommen und hat deswegen ein bisschen Hunger. Doch ihre Mama hat ihr ein Eis für den Nachmittag versprochen. Sie melden sich beim "Ambulanten Operieren" im 2. Stock an. Die Mama ist auch ganz aufgeregt an so einem Tag. Als die 2 dann hier sind, ist noch Zeit und Anna kann erst noch ein Bilderbuch anschauen bis die Schwester sie in den Vorbereitungsraum ruft.

Morgens hatte der Papa 2 Pflaster auf die Hand und den Arm geklebt damit der Piks nicht weh tut. Eigentlich findet die kleine Anna alles ganz spannend, aber beim umziehen wird ihr dann doch etwas mulmig zumute.  

Es gibt ein buntes Bettchen für Anna und ein "Kleidchen" das hinten offen ist zum Anziehen. Das sieht manchmal sehr lustig aus.

Außerdem einen Saft, welcher die Kinder vor OP dann wirklich müde macht. Dadurch wird der Abschied von der Mama nicht so schwer. So ist Anna schon etwas verträumt, als sie dann mit dem Narkosearzt in den Op darf. Größere Kinder dürfen sich den OP schon mal anschauen und Fragen stellen, dann können sie den Eltern und Freunden nachher was erzählen.

  

Anna selber entdeckt im OP die zwei großen Lampen über sich und lauscht den piepsenden Geräten, dann ist sie auch schon eingeschlafen. Ihr Stofftier darf sie gern mitnehmen. Auch Spieluhren sind im OP jederzeit willkommen!

Nach der Operation

  

Nach der Narkose schlafen die kleinen und großen Kinder erst mal ihren Rausch aus. Die Mama sitzt daneben und darf beim schlafen und aufwachen zuschauen. Hier sieht man wie fit Anna bald schon wieder ist. Aber noch ein zweites kleines Schläfchen nach dem ersten Aufwachen schadet auch nie. 

Vor dem Heimweg gibt es noch etwas zu trinken und zu essen. Zwar hat Anna im OP bereits alles Wichtige in einer Infusion bekommen, aber das füllt den leeren Magen ja nicht.

Nach Hause geht Anna dann ganz fröhlich und die Eltern passen noch ein bisschen auf, dass sie sich in der kommenden Woche nicht zu sehr anstrengt. Die Abschlusskontrolle erfolgt in der nächsten Woche wieder in der Ambulanz, aber das geht alles so schnell dass es nur ein kurzer freundschaftlicher Abschiedsbesuch wird.

Sektion Kinderchirurgie

Hallo liebe Kinder,

ich bin Kichi, das Maskottchen der Kinderchirurgie im Klinikum Ludwigsburg.
Ich führe Dich durch diese Seiten und erkläre Dir, was bei uns passiert, wenn Du operiert werden musst.

Op´s können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Op ist die Abkürzung für eine Operation. Ambulant bedeutet, dass man nur zur Op morgens kommt und am gleichen Tag wieder nach Hause darf. Wenn man aber stationär bleibt, dann darf man im Krankenhaus übernachten. Das ist so ähnlich, wie wenn ihr in den Urlaub fahrt. Wenn Du noch klein bist, übernachtet Deine Mama oder Dein Papa zusammen mit Dir in einem Zimmer. Am Morgen nach der Operation gibt es - wenn es dem Bauch gut geht und Du nicht an dem Tag operiert wirst - Frühstück (sogar Nutella gibt es auf dem Frühstücksbuffet für die Größeren).

Hier möchte ich euch erzählen, was bei einer stationären Op passiert.

Vorstellung in der Kindernotaufnahme

Leon ist 12 Monate alt. Seit seiner Geburt hat er ein Problem mit dem Bauch. Bis vor kurzem ging es ihm damit ganz gut, aber nun muss man das Problem operativ beseitigen, damit er weiterhin gut wachsen und gedeihen kann. Hier seht ihr, wie er sich in der Ambulanz der Kinderheilkunde vorstellt. Die Schwester nimmt die Daten auf und erklärt, was später noch alles passieren wird. Bereits vor 2 Wochen war Leon mit seiner Mama ambulant da gewesen. Damals hat er die Ärzte der Kinderchirurgie kennengelernt und seine Eltern haben gemeinsam mit ihnen diese OP geplant.

Auf der Kinderstation

  

  

Auf dem Bild kannst Du sehen, wie Leon mit seiner Mama in unsere Klinik kommt. Hier gehen sie gerade zum Treppenhaus neben dem Spielplatz. Sie gehen jetzt auf die Kinderstation im ersten Stock. Man kann auch mit dem Aufzug in den ersten Stock fahren. 

Auf Station meldet die Mama sich bei den Schwestern, und dann wird erst mal die Station gezeigt und gemessen und gewogen. Hier sieht man, wo das Spielzimmer der Ärzte und Pflege ist: Das Stationszimmer.

Und weil Kinder bei uns willkommen sind, gibt es sogar ein Spielzimmer, das zur Station gehört. Da gibt es Bücher, Kuscheltiere und einen Tisch, an dem man malen kann.

Leon ist noch zu klein für den Spielraum. Darum hat Mama ein paar seiner Spielsachen mitgebracht. Na, das neue Zimmer sieht doch ganz passabel aus. Da gibt es einiges zu schauen.Es werden sogar kleine Verbände gemacht - da ist der Pieks auch schon wieder vergessen.

  

  

Vor der Operation

Aber vor der geplanten OP gibt es noch Untersuchungen und Gespräche mit den Kinderchirurgen und den Anästhesisten. Das sind die Ärzte, die für einen guten Schlaf zuständig sind. Herr Dr. Sauter und Frau Dr. Eberlein sind unsere beiden Kinderchirurgen. Auf der Mitarbeiterseite kannst Du Dir Bilder von ihnen anschauen.

  

Hier siehst du uns beim Ultraschall - auch Sonografie genannt - und beim Untersuchen. Das hat auch gar nicht weh getan.

Dann geht es auch schon bald los. Manchmal müssen die Kinder schon am Vortag kommen, aber meistens reicht es wenn sie am OP Tag aufgenommen werden.

Leon schaut sich manchmal noch recht ängstlich um. Er hat heute nichts zum frühstücken bekommen und hat deswegen ein bisschen Hunger. Es gab ein Bettchen für Leon und ein "Kleidchen", das hinten offen ist zum Anziehen. Das sieht manchmal sehr lustig aus. Aber nun geht es wirklich los. Im Bettchen wird Leon von Station in den OP geschoben. Die Schwester begleitet die zwei.

Im Operationsbereich

  

Eigentlich findet der kleine Leon alles ganz spannend, aber beim Umziehen war ihm dann doch etwas mulmig zumute gewesen.  

Hier sieht man unseren OP-Bereich. Da gibt es einen Saft, der die Kinder vor der OP dann wirklich müde macht. Dadurch wird der Abschied von der Mama nicht so schwer... So ist Leon schon etwas verträumt, als er dann mit den Ärzten in den Op darf. Größere Kinder dürfen sich den OP schon mal anschauen und Fragen stellen, dann können sie den Eltern und Freunden nachher was erzählen.

Leon selber entdeckt im OP die zwei großen Lampen über sich und lauscht den piepsenden Geräten, dann ist er auch schon eingeschlafen. Sein Stofftier darf er gern mitnehmen. Auch Spieluhren sind im OP jederzeit willkommen!

Nach der Operation

    

Nach der Narkose schlafen die kleinen und großen Kinder erst mal ihren Rausch aus. Die Mama sitzt daneben und darf beim Schlafen und Aufwachen zuschauen. Hier sieht man, wie fit Leon bald schon wieder ist. Aber noch ein zweites kleines Schläfchen nach dem ersten Aufwachen schadet auch nie. 

Dann geht es wieder zurück auf Station. Hier gibt es etwas zu trinken und zu essen. Zwar hat Leon im OP bereits alles Wichtige in einer Infusion bekommen, aber das füllt den leeren Magen ja nicht.

  

Auf Station bleibt Leon mit seiner Mama dann so lange, bis wieder alles OK ist und die Heilung gut vorangeht. Am Anfang ist das mit viel Schmusen und Ruhe verbunden, aber am Ende ist er gut erholt und er kennt alles so gut, dass viel geschäkert und gelacht wird.

Abschlussuntersuchung

Zum Abschluss gibt es noch eine Untersuchung und dann wird auch schon die Heimreise geplant.

Nach Hause geht Leon dann ganz fröhlich und die Eltern passen noch ein bisschen auf, dass er sich in der kommenden Woche nicht zu sehr anstrengt. Die Abschlusskontrolle erfolgt meist in der nächsten Woche wieder in der Ambulanz, aber das geht alles so schnell, dass es nur ein kurzer freundschaftlicher Abschiedsbesuch wird.