Belegklinik für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie in Marbach

Die Praxis mit Belegabteilung am Krankenhaus Marbach besteht seit 1. Oktober 2000.

Das Konzept einer Praxis mit Belegabteilung an einem Krankenhaus mit den Möglichkeiten der ambulanten und stationären konservativen und operativen Behandlung von chirurgischen/unfallchirurgischen und orthopädisch/ sport-orthopädischen Erkrankungen stellt die wohnortnahe qualifizierte fachärztliche Versorgung der Bevölkerung sicher. Die Tätigkeitsschwerpunkte sind die konservative und operative Behandlung von chirurgischen/ unfallchirurgischen sowie orthopädischen/ sportorthopädischen Erkrankungen. Weiter wird die Begutachtung von Unfallfolgen im Auftrag von Unfallversicherungen und Berufsgenossenschaften durchgeführt.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 25
  • Fälle 714
  • Case-Mix-Punkte 638,413
  • Case-Mix-Index 0,894
  • PCCL/Fall 0,17

Leistungsspektrum

Allgemein- und Viszeralchirurgie

  • Strumachirurgie
  • Laparoskopische Cholezystektomie und Appendektomie
  • Endoskopische und konventionelle Hernienchirurgie (Inguinalhernien, Narbenhernien der Bauchwand)
  • Kolonchirurgie (Dickdarm-Tumoren), Dickdarmentzündungen - Divertikel)
  • Enddarmchirurgie
    • Hämorrhoiden
    • Analfistel
    • Analfissur

Arthroskopische Operationen

  • Schultergelenk (Impingement, Stabilisierung, Sehnennaht)
  • Ellenbogengelenk (Entfernung freier Gelenkkörper)
  • Handgelenk (Frakturversorgung)
  • Hüftgelenk (Impingement, freie Gelenkkörper)
  • Kniegelenk (Vordere Kreuzbandersatzplastik, Knorpelregeneration, Meniskuschirurgie)
  • Sprunggelenk

Endoprothetik

  • Schultergelenk
  • Hüftgelenk
  • Kniegelenk (mit Navigation)
  • Sprunggelenk

Handchirurgie und Nervenengpass-Syndrome

  • Schnellende Finger
  • Morbus Dupuytren
  • Carpaltunnelsyndrom
  • Rhizarthrose
  • Unfallchirurgie der Hand

Koloskopie/ Koloproktologie

Das Fach Proktologie umfasst die Erkrankungen des Mastdarmes und des Darmausgangs wie z. B. Hämorrhoiden, Fistelerkrankungen des Darmes, eitrige Entzündungen oder Abszesse in diesem Bereich.
Auch hier kommen moderne Diagnose- und Operationsverfahren zur Anwendung.
Als Beispiel möchten wir hier das Operationsverfahren nach LONGO bei massivem Auftreten von Hämorrhoiden nennen, welches es ermöglicht, auch viele gleichzeitig vorliegende Hämorrhoiden mit einer Operation zu beseitigen und ist damit äußerst komfortabel für die Patienten.

Bei weniger ausgeprägten Befunden wenden wir die Operationsmethode HAL (Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur) an, ein sehr schonendes und nahezu schmerzfreies Operationsverfahren, welches auch ambulant durchgeführt werden kann.

In der Diagnostik verwenden wir neben den üblichen endoskopischen Maßnahmen auch ein modernes Ultraschallverfahren, die sog. Endosonographie, die auch Krankheitsherde außerhalb des Darmlumens darstellen kann.

Regelmäßig werden die Mitarbeiter der Klinik in diesen Verfahren fort- und weitergebildet.

Fußchirurgie bei angeborenen und erworbenen Fehlstellungen

  • Fehlstellungen der Zehen:
    • Hallux valgus/Hallux rigidus
    • Hammerzehen
    • Krallenzehen
  • Senk-/Spreiz-/Plattfuß (Osteotomie,Arthrodesen)
  • Korrektur von Fehlstellungen nachUnfällen
  • Probleme der Achillessehne
  • Rheumafuß

Umstellungsosteotmie

Häufig kommt es bei einer angeborenen oder posttraumatischen Beinachsenfehlstellung (O-Bein oder X-Bein) zu einer einseitigen belastungsbedingten Arthrose der Innen- oder Außenseite des Kniegelenkes. Durch eine Umstellungsosteotomie kann die Beinachse korrigiert und damit die Fehlbelastung vermindert werden.

Bei der Umstellungsosteotomie wird Knochen operativ durchtrennt und die Beinachse z. B. durch Entnahme eines Knochenkeils oder durch das auseinanderspreizen der Knochenenden korrigiert.

Unfallchirurgie

  • Osteosynthese von Gelenk- und Schaftfrakturen mit winkelstabilen Implantaten:
    • Humerusfrakturen
    • Unterarmfrakturen
    • Handgelenksfrakturen
    • Handwurzel-/Mittelhand-/Fingerfrakturen
    • Hüftgelenksnahe Femurfrakturen
    • Kniegelenksnahe Frakturen
    • Sprunggelenksfrakturen
    • Fußwurzel-/Mittelfuß-/Zehen-frakturen
  • Ballonkyphoplastie bei osteo-porotischen Wirbelfrakturen der BWS und LWS