Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Mühlacker

Die Frauenklinik bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum in der Geburtshilfe und der Gynäkologie.

Unsere Klinik steht für eine familienorientierte sanfte und sichere Geburtshilfe durch persönliche und fachkompetente Hinwendung durch Ärzte und Hebammen. Das Team der Frauenklinik hilft den Eltern, sich optimal auf die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten. Dazu werden Elterninformationsabende und Säuglingspflegekurse angeboten. Während der gesamten Schwangerschaft werden die Frauen - in Kooperation mit den niedergelassenen Frauenärzten - auch ambulant betreut.

In jedem unserer drei Entbindungszimmer sind unterschiedliche Gebärpositionen möglich. Sie können im Stehen, Liegen, Hocken, in der Vierfüßlerstellung oder im Wasser gebären. Unter der Geburt können auch Homöopathie, Aromatherapie und Akupunktur eingesetzt werden. Unsere Gebärbadewanne kann für Entspannungsbäder oder auch für eine Geburt unter Wasser genutzt werden.

Die operative Therapie der Gynäkologie setzt einen wesentlichen Schwerpunkt mit der modernen minimal- invasiven Technik („Schlüssellochchirurgie“). Daneben gilt die Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz und alle im Zusammenhang mit der Behandlung von Krebsleiden erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen als eines der Hauptarbeitsgebiete in der Gynäkologie.

Wir sind als Brustzentrum nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und arbeiten in Kooperation mit dem Brustzentrum Siloah-Krankenhaus Pforzheim.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 21
  • Fälle 1.592
  • Case-Mix-Punkte 965,965
  • Case-Mix-Index 0,607
  • PCCL/Fall 0,19

Die Qualifikation des Ärzteteams wird durch regelmäßige interne Fortbildungen, Tumorkonferenzen und externe Veranstaltungen für und mit niedergelassenen Ärzten sichergestellt.

Die Terminvergabe zu unseren Sprechstunden (Privatsprechstunde, Allgemeinsprechstunde, Mammasprechstunde, Urogynökolog. Sprechstunde und Amniocentese) erfolgt über Tel. 07041-15-50401.

Leistungsspektrum

Operative Gynäkologie

  • Minimalinvasive Operationsverfahren (Endoskopie) im inneren Genitalbereich und in der Gebärmutterhöhle
  • Laparoskopische Eingriffe an den Tuben, Eierstöcken; Myomentfernungen
  • Laparoskopische supracervikale Hysterektomie (endoskopische Entfernung der Gebärmutter unter Erhalt des Gebärmutterhalses)
  • Laparoskopische Diagnostik bei Schmerzen und Sterilität
  • Tumorchirurgie bei bösartigen Erkrankungen der Eierstöcke, des Gebärmutterkörpers und des Gebärmutterhalses
  • Operative Behandlung von bösartigen Erkrankungen der weiblichen Brust einschließlich der Rekonstruktion durch körpereigenes oder körperfremdes Material
  • Nicht tumorbedingte operative Eingriffe an der weiblichen Brust, wie Brustverkleinerungen, Brustanhebungen
  • Sekundäre Rekonstruktionen der Brust nach länger zurückliegender Brustdrüsenentfernung mit körpereigenem oder körperfremdem Material
  • Formwiederherstellende operative Eingriffe im Bereich der Bauchdecken
  • Spezielle Operationsverfahren zur Behebung eines Deszensus (Senkung der Geschlechtsorgane), insbesondere die Verwendung von Netzen zur Stabilisierung des Scheidengewebes.

Ambulante Operationen

  • Diagnostische und/ oder operative Spiegelung der Gebärmutter und der Bauchhöhle
  • Sterilisierung
  • Ambulante Brustoperationen bei benignen (bösartigen) Erkrankungen.

Geburtshilfe

Besonderheiten bei Beckenendlagen/ Steißlagen

Wir führen nach entsprechender Aufklärung und Vorbereitungen äußere Wendungen durch und bieten zudem die Möglichkeit der vaginalen Entbindung bei weiter fortbestehender Steißlage und gegebenen Voraussetzungen an.

Ein ausführliches Gespräch inklusive intensiver Vorbereitung und Information wird im Rahmen der Entbindungsplanung angeboten.

 

Familienorientierte Geburtshilfe

  • Familienorientierte sanfte und sichere Geburtshilfe durch persönliche und fachkompetente Hinwendung durch Ärzte und Hebammen
  • Wir möchten werdenden Eltern in den Enzkreis-Kliniken gGmbH eine familienfreundliche Geburtshilfe ermöglichen. Nicht nur während, sondern auch nach der Geburt sollte Ihr Partner die ersten Stunden und Tage hautnah miterleben dürfen und die junge Mutter nach Bedarf unterstützen
  • Wir wollen Mutter und Kind nach der Geburt nicht voneinander trennen. Wenn Sie wünschen schläft das Baby bei Ihnen im Zimmer (Rooming-in) und - falls es die Belegungssituation zulässt - bieten wir auch dem frischgebackenen Vater die Möglichkeit zur Übernachtung (Daddy-in). Wenn Sie etwas Zeit für sich allein brauchen, kümmern sich die Säuglingsschwestern im Kinderzimmer liebevoll um ihren Nachwuchs
  • Aufgrund unserer flexiblen Besuchszeiten haben alle Verwandten und Freunde ausreichend Gelegenheit, das neue Familienmitglied zu begrüßen. Wir bitten nur darum, die Ruhe und Stillzeiten der Mütter nicht zu stören.

Methoden der Schmerzlinderung

Einsatz sog. alternativer Methoden mit Betonung des Selbstbestimmungsrechtes der Schwangeren:

  • Akupunktur zur Schmerzlinderung
  • homöopathische Mittel in der Geburtsvorbereitung
  • Entbindungswanne, Entbindungshocker

Was den Einsatz von Schmerzmitteln anbetrifft, orientieren wir uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Schwangeren bzw. Kreißenden. Natürlich stellen wir sämtliche Methoden der Schmerzbekämpfung zur Verfügung, so dies erforderlich oder gewünscht ist. Die Schmerzmedikation erfolgt in Form einer Stufentherapie: wir fangen dabei mit leichten Substanzen an und können bis zur Periduralanästhesie (rückenmarksnahe lokale Schmerzausschaltung) sämtliche Verfahren einschließlich homöopathischer Arzneimittel und der Akupunktur zur Verfügung stellen.

Gebären nach Ihren Wünschen

  • In jedem unserer drei Entbindungszimmer sind unterschiedliche Gebärpositionen möglich. Sie können im Stehen, Liegen, Hocken, in der Vierfüßlerstellung oder im Wasser gebären, je nachdem, wie Sie sich am wohlsten fühlen.
    Wir freuen uns und begrüßen es, wenn Sie eine Person Ihres Vertrauens zu diesem wichtigen Ereignis mitbringen. Unser Ziel ist eine familienorientierte Geburtshilfe in angenehmer Atmosphäre mit einem Maximum an Sicherheit für Mutter und Kind. Technische Einrichtungen, die wir selbstverständlich vorhalten und die nur eingesetzt werden, wenn es zwingend erforderlich ist, werden Sie im Normalfall wenig "behelligen". Programmierte Geburt, routinemäßige Anwendung von Arzneimitteln und unüberlegter Einsatz technischer Maßnamen gehören erfreulicherweise der Vergangenheit an.

    Wann immer möglich, werden wir dabei in Absprache und in Übereinstimmung mit Ihnen und Ihrem Partner vorgehen.

  • Technik und moderne Intensivmedizin - wo notwendig
  • Optimierte kinderärztliche Versorgung durch tägliche Präsens eines Facharztes für Pädiatrie (s. a. Kooperationspartner)

Perinataldiagnostik

  • Fehlbildungsultraschall
  • Dopplersonographische Untersuchungen (Durchblutungsmessungen; Messung der Durchblutung von kindlichen und mütterlichen Gefäßen)
  • Fetales Echo
  • 3D-Schall.

Vorsorgeuntersuchungen

Bei der U1, der 1. Vorsorgeuntersuchung, die unmittelbar nach der Geburt des Kindes stattfindet, geht es in erster Linie um die Erkennung von lebensbedrohlichen Zuständen und offensichtlichen Schäden, damit gegebenenfalls Soforthilfemaßnahmen ergriffen werden können.

Die U2, die zweite Vorsorgeuntersuchung, ist eine "Neugeborenen-Basisuntersuchung" des Kindes und findet zwischen dem 3. und 10. Lebenstag statt. Ein Kinderarzt untersucht hierbei die Säuglinge auf unserer Wochenstation vor allem auf Anpassungsstörungen und Akuterkrankungen sowie auf Fehlbildungen und Geburtsverletzungen. Außerdem überprüft er die Funktion von Herz, Lunge und Verdauungsorganen. Einige wichtige Bluttests werden durchgeführt, wofür dem Baby meist aus der Ferse ein Tropfen Blut entnommen werden muss. Alle weiteren Untersuchungen nach Entlassung aus der Klinik sollten Sie mit Ihrem Frauen- bzw. Kinderarzt besprechen.