Medizinisches Versorgungszentrum für Innere Medizin (hausärztliche Versorgung) und Allgemeinmedizin

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) für Innere Medizin (hausärztliche Versorgung) und Allgemeinmedizin am RKH Klinikum Ludwigsburg dient der schnellen und kompetenten Versorgung von ambulanten Notfallpatienten mit kleineren akuten Beschwerden und geringen Wartezeiten.

Seit dem 1. April 2021 sind Eva-Maria Wacker als Fachärztin für Innere Medizin/ Pneumologie und Martin Schweiker als Facharzt für Innere Medizin/Intensivmedizin im MVZ der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH am RKH Klinikum Ludwigsburg tätig.

Neben der Notfallversorgung und Spezialsprechstunden bieten die angestellten Ärzte der Praxis auch die hausärztliche Versorgung an. Durch die räumliche Integration der Praxis in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums mit sehr kurzen Wegen wird ein nahtloser Übergang zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auch im Falle komplexerer Erkrankungen ermöglicht. Patientinnen und Patienten werden dabei von der Diagnostik zur Therapie aber auch im Bereich Vorsorge betreut.

Insbesondere ist die Ausstellung von Rezepten sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch im Rahmen der Notfallbehandlung möglich.

Leistungsspektrum

Corona-Impfungen

Die ersten Impfstoffe gegen COVID-19 stehen in Deutschland seit Ende 2020 bereit. Das Ziel: Jede und jeder Impfwillige soll im Jahr 2021 eine Erstimpfung erhalten. Dazu wollen wir beitragen, Sie können sich bei uns mit verschiedenen Impfstoffen gegen COVID-19 impfen lassen.

Allgemeine Impfungen

Sie können sich bei uns impfen lassen. Erwachsenen wird empfohlen, den eigenen Impfschutz regelmäßig prüfen zu lassen, spätestens alle 10 Jahre. Zudem machen es neue Lebensumstände ebenfalls sinnvoll, sich selbst oder andere durch Impfungen zu schützen (z. B. chronische Krankheit). Wir können Sie u.a. gegen Grippe, FSME, Tetanus, Masern, Polio, Diphtherie, Röteln, Gürtelrose, Keuchhusten, Pneumokokken, Hepatitis, Mumps, Windpocken, Meningokokken impfen.

Check-Up

Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben künftig nur noch alle drei (statt bisher alle zwei Jahre) Anspruch auf die Untersuchung.
Jüngere Versicherte zwischen 18 bis 34 Jahren können einmalig den Check-up durchführen lassen (hier gelten Einschränkungen bei den Laboruntersuchungen)

Die Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene („Check-up 35“) beinhaltet eine Blutuntersuchung erweitert um das vollständige Lipidprofil  (Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDLCholesterin, Triglyceride). Die Untersuchung auf Nüchternplasmaglukose sowie die Harnteststreifen-Untersuchung (Eiweiß, Glukose, Erythrozyten, Leukozyten und Nitrit)  sind ebenfalls Teil der Untersuchung.
Bei jüngeren Versicherten zwischen 18 und 34 Jahren sind die Blutuntersuchungen nur bei entsprechendem Risikoprofil (z. B. positiver Familienanamnese, Adipositas oder Bluthochdruck) durchzuführen, eine Urinuntersuchung ist nicht vorgesehen.

EKG

Bei Herzbeschwerden oder manchen Atemnotsymptomen wird ein Elektrokardiogramm (EKG) durchgeführt. Mit dem EKG kann man die elektrische Aktivität des Herzens im Moment der Aufzeichnung beurteilen. Durchblutungsstörungen des Herzens (z.B. Herzinfarkt) und Herzrhythmusstörungen können dadurch diagnostiziert werden.

Sonographische Untersuchung

Die Rolle der Sonographie hat im klinischen Alltag deutlich zugenommen.
Sie ist nicht invasiv und kann relativ schnell durchgeführt werden.
In Kombination mit der klinischen Untersuchung und den Laborbefunden ist sie eine wichtige Komponente in der Diagnostik.
Wir sonografieren den Bauchraum und die Schilddrüse.

Jugendschutzuntersuchung

Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen erst am Berufsleben teilnehmen, nachdem sie ärztlich untersucht wurden.
Das dient zum Schutz der jungen Berufsanfänger und wurde im JArbSchG festgelegt.
Dabei wird der Jugendliche komplett untersucht, besonders im Hinblick auf die angestrebte Tätigkeit und darüber beraten ob er für diese geeignet ist oder gesundheitliche Schäden durch die Tätigkeit anzunehmen sind. Dann wird u.U. von dieser Tätigkeit abgeraten.
Die Kosten dafür übernimmt das Land Baden-Württemberg.