Medizinisches Versorgungszentrum für Orthopädie

Das Team des Medizinischen Versorgungszentrums in der Friedrichstraße in Ludwigsburg heißt Sie herzlich willkommen.

Bei unseren Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie sind Sie in guten Händen. Nach einer sorgfältigen Diagnostik stellen wir gemeinsam mit Ihnen ein individuell auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept fest. Durch moderne Therapieverfahren und – wo sinnvoll – durch ergänzende Verfahren wie Chirotherapie, physikalische Therapie oder Akupunktur versuchen wir, den Zeitpunkt einer Operation so lange wie möglich hinauszuzögern. Wir nehmen uns die notwendige Zeit, Ihnen alle Therapieverfahren aufzuzeigen. Unser Grundsatz: ganzheitliche Behandlung durch eine moderne Orthopädie, ergänzt um physikalische und alternative Therapieverfahren.

Unser Vorteil? Orthopädische Therapie aus einer Hand!

Wir begleiten Sie von Ihrem ersten Termin in unserem MVZ bis zur ambulanten Nachbetreuung. In Kooperation mit den RKH Kliniken und der ORTEMA erhalten Sie Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation aus einer Hand. Das spart Ihnen Zeit und ist effektiv.

Informieren Sie sich über unser Leistungsspektrum und das Team. Gerne können Sie einen Termin vereinbaren.

Leistungsspektrum

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine uralte chinesische Behandlungsmethode zur Therapie von Schmerzzuständen. Bei der Methode werden Nervenpunkte im Körper durch Nadeln stimuliert. Die Nadeln reizen die Nervenbahnen und setzen dadurch verschiedene biochemische Prozesse in Gang. Diese lösen Abläufe aus, die die Schmerzen lindern können. Sie kann u.a. bei Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Rückenschmerzen, Schmerzen an den Gelenken und Narbenschmerzen wirken. Eine Behandlung dauert in der Regel 20 - 30 Minuten. Planen Sie nach der Behandlung nicht mehr allzu große Aktivitäten, denn oft tritt nach der Behandlung ein Gefühl tiefer Entspannung bis hin zu Müdigkeit auf. Geben Sie dem Ruhe- oder Schlafbedürfnis dann nach, um Ihren Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen.

Arthrosebehandlung mittels Hyaluronsäureinjektionen (HYA-JECT®-Injektion)

Hya-Ject®-Injektionen werden für die Behandlung von Arthrose verwendet. Bei der Arthrose kommt es zu einem Ungleichgewicht, der Körper baut mehr Hyaluronsäure ab, als er aufbaut. Hyaluronsäure ermöglicht, dass die beiden Knochen, die ein Gelenk bilden, auf Distanz gehalten werden und nicht aufeinander reiben, sie dient als Stoßdämpfer. Außerdem schmiert die Hyualuronsäure das Gelenk und wirkt wie ein Filter, der Nährstoffe zum Knorpel durchlässt und schädliche Stoffe herausfiltert. Hya-Ject® ist eine Lösung, die Hyaluronsäure enthält und damit die natürliche Balance zwischen Ab- und Aufbau wiederherstellen kann. Unter der Behandlung kann es zu einem Rückgang der Schmerzen und einer Zunahme an Beweglichkeit kommen. Die Beschwerden können für 6-12 Monate gebessert werden. Die Injektion kann sowohl in die großen Gelenke wie Knie, Schulter und Hüfte als auch in die kleinen Gelenke wie Finger, Zehen und Facetten der Lendenwirbelsäule injiziert werden. Notwendig sind fünf Injektionen im Abstand von je einer Woche.

Chirotherapie

Zur Chirotherapie, auch manuelle Therapie genannt, gehören ärztliche Maßnahmen zur Mobilisierung versteifter Gelenke durch manuelle Dehnung  und die orthopädische Korrektur von Deformitäten. Die Chirotherapie bedient sich bestimmter Handgriffe zur Behandlung funktioneller Störungen, dabei lösen sie mechanische Blockaden und mobilisieren über eine Dehnung des Kapsel- und Bandapparates den lokalen Reflexmechanismus.

Interventionelle Therapie

Bei einigen orthopädischen Erkrankungen verursachen Verengungen des Wirbelkanals- oder Bandscheibenvorfälle starke Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie oder Schmerzhemmern ist dann kein ausreichender Erfolg zu erzielen.

In diesen Fällen kann eine epidurale Injektionstherapie durchgeführt werden. Die gereizten Nervenstrukturen werden dabei mit Hilfe eines Wirkstoffgemisches aus einem Lokalanästhetikum, einem Entzündungshemmer und einer abschwellenden Substanz beruhigt.

Dieses Verfahren kann auch bei schmerzhaften Veränderung an den kleinen Wirbelgelenken (Facettengelenke) als Facettenblockade oder Facetteninfiltration durchgeführt werden.

Der symptomreduzierende Effekt tritt bereits wenige Minuten nach der Einspritzung ein. Gleichzeitig kommt es zu einer Reduktion der bestehenden Entzündungsreaktion und somit zu einer nachhaltigen Beschwerdelinderung für den Betroffenen, die weit über die pharmakologische Wirkzeit hinausreicht. Häufig werden 2 oder 3 Injektionen im Wochenabstand durchgeführt. Dieses Injektionsverfahren ist risikoarm (sehr selten: Allergie, lokaler Bluterguß, Unwohlsein) und kaum belastend, da vorweg eine örtliche Betäubung erfolgt. In vielen Fällen kommt es schon nach der ersten Injektion zu einer merklichen Beschwerdereduktion.

Konservative Orthopädie

Unter konservativer Orthopädie versteht man ein komplexes nicht operatives Behandlungskonzept orthopädischer Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates. Zu den typischen konservativen Therapieverfahren der Orthopädie gehören unter anderem die Krankengymnastik, die physikalische Therapie (z.B. Massagen, Thermotherapie, Hydrotherapie, Ergotherapie) die Elektrotherapie mit Strom und die medikamentöse Therapie von Schmerzen und Entzündungen.

Sporttraumatologie (Sportunfälle und Sportschäden)

Sportverletzungen können zu dauerhaften leistungseinschränkenden Beschwerden des Bewegungsapparates führen. Um dauerhafte Schädigungen zu verhindern, sollte eine umfassende Diagnostik und rechtzeitige Therapie erfolgen. Ziel ist die Wiedererlangung und der Erhalt der Mobilität. Durch eine Kombination des gesamten orthopädischen und sportmedizinischen Behandlungsspektrums können individuelle Therapiepläne helfen, die Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

Stoßwellentherapie

Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die Wasser und Weichteilgewebe durchdringen können. Trifft eine Stoßwelle auf einen Festkörper (z. B. Kalkablagerungen in Sehnen), entlädt sie ihre Energie. Anwendungsgebiete für die Stoßwellentherapie sind verkalkende Sehnenerkrankungen, nicht heilende Knochenbrüche, Fersensporne, therapieresistente Achillessehnenentzündungen und therapierefraktäre Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen). Die einzelne Behandlung mit einem Stoßwellengerät dauert je nach Anwendung 5 bis 15 Minuten. In der Regel behandelt man mit 1 bis höchstens 5 Sitzungen im Abstand von 2 - 4 Wochen. Molekularmedizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass Stoßwellen im Knochengewebe die Bildung von Knochenwachstumsfaktoren fördern. Insbesondere beim Fersensporn kann es sich bei der Stoßwellenbehandlung um eine Kassenleistung handeln, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Sprechen Sie uns bei Fragen gern an.

Wenn Sie sich fragen, ob die verschiedenen Therapien hilfreich für Ihr Beschwerdebild sein könnten, sprechen Sie gern unsere Ärzte an.