Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bruchsal

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist eine hochspezialisierte Abteilung mit 16 vollstationären und 12 tagesklinischen Behandlungsplätzen. Zur Betreuung der Patienten steht ein multiprofessionelles Team mit ärztlichen, psychologischen, spezialtherapeutischen Mitarbeitern, Pflegekräften und Sozialtherapeuten zur Verfügung.

Das Behandlungskonzept ist grundsätzlich am tiefenpsychologischen Krankheitsmodell orientiert, unter Einbeziehung verhaltensmedizinischer, systemischer sowie kreativ-therapeutischer Maßnahmen. Bei Bedarf und Indikation kommen psychopharmakologische, soziotherapeutische sowie allgemeine medizinische Maßnahmen zur Anwendung. In Kooperation mit der Physiotherapie im Hause stehen auch physiotherapeutische Verfahren zur Verfügung. Die Behandlung findet im Gruppensetting unter Nutzung gruppendynamischer Prozesse statt.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 16
  • Tagesklinik Plätze 8
  • Verweildauer vollst. 37,0
  • Verweildauer teilst. 24,3

Die Einschätzung, welche Behandlungsform angemessen ist, wird in einem Vorgespräch in Absprache mit dem Patienten festgelegt.

Konsiliarisch werden Patienten anderer Krankenhausabteilungen psychosomatisch-psychotherapeutisch mitbehandelt.

Die Sektion Psychoonkologie betreut Patientinnen des Brustzentrums und Patienten des Darmzentrums Bruchsal, sowie an bösartigen Tumoren erkrankte Patienten anderer Abteilungen.

Leistungsspektrum

Stationäre Psychosomatik und Psychotherapie

Stationäre oder tagesklinische Behandlung ist angezeigt, wenn der psychotherapeutische Ansatz im Vordergrund steht und ambulante Therapie nicht ausreicht oder nicht primär erfolgversprechend ist.  Auf Station ist der Schutz- und haltgebende Rahmen, sowie die Herausnahme aus dem sozialen Umfeld von besonderer Bedeutung. Die Besonderheit der Tagesklinik besteht in dem täglichen Wechsel von intensiver Psychotherapie und häuslichem Umfeld. Die verbindlichen Therapiezeiten sind montags bis freitags von 8 Uhr bis 16:15 Uhr (freitags bis 15 Uhr). 

Die Einschätzung, welche Behandlungsform angemessen ist wird in einem Vorgespräch in Absprache mit dem Patienten festgelegt.

Nach den Prinzipien der tiefenpsychologisch fundierten stationären Psychotherapie (s. Behandlungskonzept) behandeln wir orientiert an einem psychodynamischen Krankheitsentstehungsmodell unter Integration verhaltenstherapeutischer, familientherapeutischer und kreativtherapeutischer Methoden Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Körperlichen Symptomen und Funktionsstörungen, die maßgeblich von seelischen Faktoren mit beeinflusst sind (zum Beispiel: chronisches Schmerzsyndrom, atypische Herzbeschwerden, Reizdarmsyndrom und anderes)
  • Erschöpfungszuständen
  • Depressiven Störungen
  • Essstörungen
  • Angst- und Panikstörungen, Phobien
  • Posttraumatischen Syndromen
    (nach Gewalt- oder Missbrauchserfahrung, Unfall, o.ä. )
  • Akuten Lebenskrisen

Therapieangebot:

  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Körperpsychotherapie („Tanztherapie“)
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Genusstraining
  • Imaginative Verfahren
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Freizeitaktivitätengruppe

Je nach Indikation:

  • Symptomorientierte Gruppentherapie
  • Soziales Kompetenztraining
  • Familien- und Paargespräche
  • Sozialberatung
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie

Tagesklinische Psychosomatik oder Psychotherapie

Stationäre oder tagesklinische Behandlung ist angezeigt, wenn der psychotherapeutische Ansatz im Vordergrund steht und ambulante Therapie nicht ausreicht oder nicht primär erfolgversprechend ist.  Auf Station ist der Schutz- und haltgebende Rahmen, sowie die Herausnahme aus dem sozialen Umfeld von besonderer Bedeutung. Die Besonderheit der Tagesklinik besteht in dem täglichen Wechsel von intensiver Psychotherapie und häuslichem Umfeld. Die verbindlichen Therapiezeiten sind montags bis freitags von 8 Uhr bis 16:15 Uhr (freitags bis 15 Uhr). 

Die Einschätzung, welche Behandlungsform angemessen ist wird in einem Vorgespräch in Absprache mit dem Patienten festgelegt.

Nach den Prinzipien der tiefenpsychologisch fundierten stationären Psychotherapie (s. Behandlungskonzept) behandeln wir orientiert an einem psychodynamischen Krankheitsentstehungsmodell unter Integration verhaltenstherapeutischer, familientherapeutischer und kreativtherapeutischer Methoden Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Körperlichen Symptomen und Funktionsstörungen, die maßgeblich von seelischen Faktoren mit beeinflusst sind (zum Beispiel: chronisches Schmerzsyndrom, atypische Herzbeschwerden, Reizdarmsyndrom und anderes)
  • Erschöpfungszuständen
  • Depressiven Störungen
  • Essstörungen
  • Angst- und Panikstörungen, Phobien
  • Posttraumatischen Syndromen
    (nach Gewalt- oder Missbrauchserfahrung, Unfall, o.ä. )
  • Akuten Lebenskrisen

Therapieangebot:

  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Körperpsychotherapie („Tanztherapie“)
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Genusstraining
  • Imaginative Verfahren
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Freizeitaktivitätengruppe

Je nach Indikation:

  • Symptomorientierte Gruppentherapie
  • Soziales Kompetenztraining
  • Familien- und Paargespräche
  • Sozialberatung
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie

Konsildienst

Neben der stationären Behandlung werden Patienten anderer Abteilungen des Hauses sowie anderer Kliniken mitbetreut, mit dem Ziel der

  • Differentialdiagnostischen Abklärung bei unklaren oder komplexen Krankheitsbildern
  • Mitbehandlung bei psychischen Auffälligkeiten oder vorbestehendem psychischen Leiden
  • Krankheit und Behandlung schwerer, lebensbedrohlicher oder chronischer körperlicher Erkrankung
  • Konkreten Behandlungsplanung auch über den stationären Aufenthalt hinaus.
  • Klärung der Indikation für eine Weiterbehandlung auf unserer psychosomatisch-psychotherapeutischen Station.

Psychoonkologie

Wir bieten an Krebs erkrankten Patienten und Patientinnen

  • Unterstützung und Hilfe bei Bewältigung von Diagnose, Krankheit und Behandlung
  • Vermittlung von Methoden die helfen, Selbstheilungskräfte zu entdecken und zu stärken
  • Erarbeitung persönlicher Bewältigungsstrategien, neuer Ziele und positiver Zukunftsorientierung
  • Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Behandlung begleitender seelischer Belastunge