Zentrum für interdisziplinäre Notfallmedizin in Ludwigsburg

Erstversorgung und stationäre Aufnahme aller Patienten mit Ausnahme der unter 16-jährigen nicht verunfallten Kinder und geburtshilflicher Patienten.

Der Rettungsdienst des Landkreises fährt/fliegt das Zentrum für interdisziplinäre Notfallmedizin mit 10 notarztgestützten bodengebundenen Rettungsmitteln sowie 2 Rettungshubschraubern an. Die integrierte Chest Pain Unit leistet die Abklärung bzw. Einleitung der Versorgung von Patienten mit Thoraxschmerzen. Die überregionale Stroke Unit versorgt alle Patienten des Landkreises mit Schlaganfall. Die Lyse bzw. Turbo-Lyse erfolgt in den Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und des CT’s. 

Das Cardiac Arrest Center Nord-Württemberg versorgt alle Arten von schwerstkranken Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand oder mit wiedereinsetzendem Kreislauf nach Reanimation. Das Klinikum Ludwigsburg ist ein überregionales Traumazentrum. 

Das Zentrum für Notfallmedizin ist eine RKH-weite Drehscheibe für Patientenströme zwischen den Krankenhäusern Ludwigsburg, Marbach, Bietigheim-Bissingen, Vaihingen und Mühlacker.

Kennzahlen

  • Behandlungsplätze 45
  • Ärzte (Köpfe) 11
  • Fälle gesamt ca. 60.000
  • davon ambulant ca. 30.000

Das RKH Zentrum für Telemedizin ist zur Vernetzung der Standorte in der ZNA angesiedelt. 

In den Räumlichkeiten der ZNA ist die ÜBAG (Überregionale Berufsausübungsgesellschaft) als MVZ für Allgemeinmedizin vertreten. Alle nicht eingewiesenen, gehenden Patienten werden dort versorgt. Es gibt zusätzlich eine enge Kooperation mit der Notfallpraxis im Nachbargebäude. 

Die Abläufe der Notaufnahme kanalisieren alle Behandlungspfade bevor der Patient endgültig stationär aufgenommen wird. Dies ist inklusive der bildgebenden Diagnostik (CT, Sonographie, Echo-Kardiographie, Herzkatheter). 

Für Kurzlieger und als Clinical Decision Unit wird eine Notaufnahmestation mit 16 Betten vorgehalten. Ab 2018 wird eine komplett neue Notaufnahmestation mit 25 Behandlungsplätzen an den Start gehen.