Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie in Mühlacker

Die Klinik für Anästhesiologie und interdisziplinäre Intensivmedizin ist für die stationäre anästhesiologische und intensivmedizinische Patientenversorgung des Krankenhauses Mühlacker verantwortlich.

Sie bietet das gesamte Spektrum des Fachgebietes mit seinen vier Säulen Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Eine Besonderheit im Rahmen der Intensivmedizin stellt die Beatmungsmedizin zur Entwöhnung langzeitbeatmeter Patienten dar.

Kennzahlen

  • CMI 2,300
  • PCCL 1,9
  • Fallzahlen 720
  • Verweildauer Intensiv 2,9
  • Anästhesieleistungen ca. 4.000
  • Beatmungsstunden 14.601

Unsere Klinik ist Mitglied des Zentrums für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie Ludwigsburg. An allen Standorten des Zentrums werden ca. 60.000 Narkosen pro Jahr in allen operativen Bereichen außer der Kardiochirurgie durchgeführt.

Leistungsspektrum

Anästhesie

Von anästhesiologischer Seite werden die Abteilungen Allgemein- und Unfallchirurgie mit Schwerpunkten orthopädischer Chirurgie und Abdominalchirurgie, die Gynäkologie mit Schwerpunkten in der Tumorchirurgie und der kontinenzwiederherstellenden Chirurgie, die Geburtshilfe mit einem hohen Anteil von Entbindungen unter Katheter-Periduralanästhesie und die Beleg- und Konsiliarärzte betreut. Zudem werden auch für die medizinische Klinik anästhesiologische Leistungen erbracht, insbesondere im Rahmen der verschiedenen endoskopischen Verfahren. Jährlich werden circa 5.000 stationäre Anästhesieleistungen erbracht.

Die Abteilung betreibt eine Anästhesieambulanz, in der das Narkosevorgespräch, die klinische Untersuchung und die Aufklärung unserer Patienten erfolgt. Nach individueller Beurteilung wird dann das für den Patienten geeignete Anästhesieverfahren ausgewählt.

  • Strumachirurgie
  • Laparoskopische Cholezystektomie und Appendektomie
  • Endoskopische und konventionelle Hernienchirurgie (Inguinalhernien, Narbenhernien der Bauchwand)
  • Kolonchirurgie (Dickdarm-Tumoren), Dickdarmentzündungen - Divertikel)
  • Enddarmchirurgie
    • Hämorrhoiden
    • Analfistel
    • Analfissur

Intensivmedizin

Der Klinik für Anästhesiologie und interdisziplinäre Intensivmedizin ist die interdisziplinäre Intensivstation mit sechs Betten zugeordnet, die über ein modernes intensivmedizinisches Monitoring und die Möglichkeiten zur Organersatztherapie verfügt. Die intensiv-medizinische Versorgung erfolgt in enger Kooperation mit den zuweisenden Kliniken des Hauses. Jährlich werden circa 900 Patienten auf der Intensivstation behandelt. In direkter räumlicher Anbindung und von der Intensivstation mitbetreut, befindet sich der postoperative Aufwachraum mit acht Plätzen.

Notfallmedizin

Das Notarztwesen wird von der Klinik für Anästhesiologie und interdisziplinäre Intensivmedizin organisiert, das Notarzt-Einsatzfahrzeug während der Regelarbeitszeit von ihren ärztlichen Mitarbeitern besetzt. Mit jährlich circa 1.500 Einsätzen stellen wir die notärztliche Versorgung des Enzkreises sicher. Weiterhin wird auch die innerklinische Notfallversorgung organisiert und durchgeführt.

Postoperative Schmerztherapie

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie organisiert einen Akutschmerzdienst, über den vorwiegend die postoperativen Patienten mit regionalen Katheterverfahren nach orthopädischen und nach größeren bauchchirurgischen Eingriffen betreut werden, immer mit dem Ziel, dem „schmerzfreien Krankenhaus“ nahezukommen.

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie der Enzkreis-Kliniken Mühlacker ist organisatorisch angebunden an das Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Ludwigsburg innerhalb der Regionalen Kliniken Holding RKH GmbH. Es erfolgt ein regelmäßiger Personalaustausch im ärztlichen Bereich, der somit die volle Facharztweiterbildung garantiert, zudem den Erwerb der Zusatzbezeichnungen „spezielle anästhesiologische Intensivtherapie“ und „spezielle Schmerztherapie“ erlaubt.