Klinik für Neuroorthopädie, Rückenmarkverletzungen und Skoliosen in Markgröningen

Wirbelsäulenchirurgie
Das Zentrum gehört bundesweit zu den wenigen Einrichtungen dieser Art, die das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie auf qualitativ hohem Niveau und auch im Rahmen der Notfallversorgung jederzeit anbieten. Insbesondere die Zahl komplexer Wirbelsäuleneingriffe und Revisionseingriffe steigt kontinuierlich. Das operative Leistungsangebot umfasst anatomisch die Bereiche von den Kopfgelenken über die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein und klinisch alle akuten und chronischen Krankheitsbilder wie degenerative Erkrankungen (Bandscheibenschäden, Bandscheibenprothesen, Spinalkanalstenosen, de-novo-Skoliosen), unfallbedingte Wirbelbrüche und Instabilitäten, Entzündungen (Wirbelvereiterungen, Rheuma) und Tumorerkrankungen sowie operationstechnisch alle gängigen dorsalen und ventralen offenen und minimal-invasiven Verfahren sowie Endoprothetik der Bandscheiben. Im Skoliosezentrum werden Deformitäten der Wirbelsäule (Skoliose, Kyphose) operativ behandelt mit medizinisch wie kosmetisch hohem Anspruch. 2015 wurde eine Stationfür konservative Orthopädie und multimodale Schmerztherapie etabliert. Ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten, Therapeuten und Psychologen bietet ein komplexes nicht operatives Behandlungskonzept orthopädischer Erkrankungen an.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 100
  • Fälle 1,772
  • Case-Mix-Punkte 5.004,642
  • Case-Mix-Index 2,824
  • PCCL/Fall 0,50

Rückenmarkverletzung
In unserem Zentrum für Rückenmarkverletzungen haben wir die Möglichkeit, sowohl Patienten mit unfallbedingten Verletzungen, als auch Patienten, die aufgrund einer Erkrankung eine Schädigung des Rückenmarks erlitten haben, zu behandeln. Es können akute Fälle und Patienten mit Komplikationen aufgenommen werden. Das Leistungsspektrum bietet sowohl die operative Behandlung, als auch Reha-Behandlungen und eine lebenslange Nachsorge. Bei Patienten mit einer traumatisch bedingten Querschnittlähmung können wir alle modernen Diagnoseverfahren, wie Röntgen, CT, Spiral-CT, MRT und Sonographie anwenden. Notwendige operative Maßnahmen, z. B. Stabilisierungsmaßnahmen bei Wirbelfrakturen von C0 bis L5/S1, sind jederzeit durchführbar. Querschnittgelähmte Patienten werden durch spezialisierte Ärzte in enger Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Krankengymnasten und Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und einem erfahrenen Pflegeteam betreut. Es gibt auch die Möglichkeit der stationären Aufnahme in Intervallen zur Nachsorge mit intensiver physiotherapeutischer Behandlung.