Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie in Ludwigsburg

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie kümmert sich ein Team von hochqualifizierten Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern ambulant oder stationär um die Patienten.

Für unsere Patienten zahlt sich sowohl die hochmoderne Ausstattung der Klinik zur Diagnostik und Therapie, als auch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Kliniken im Rahmen der fachübergreifenden Zentren und regelmäßigen Konferenzen aus. Hierbei ist unsere Klinik maßgebend am Onkologischen Zentrum Ludwigsburg-Bietigheim, Darmzentrum Ludwigsburg-Bietigheim und Pankreaszentrum Ludwigsburg beteiligt. So können sich Patienten einer umfassenden interdisziplinärenBetreuung unter unserer chirurgischen Leitung gewiss sein. Um auch eine höchstmögliche Qualität nicht nur in der Erst-, sondern auch in der Weiterversorgung gewährleisten zu können, arbeiten wir eng mit den weiterbehandelnden Ärzten zusammen. Ist eine Rehabilitation nach einer Operation erforderlich, werden unseren Patienten durch unseren Sozialdienst in allen Belangen unterstützt.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 77
  • Fälle 2.914
  • Case-Mix-Punkte 4.191,220
  • Case-Mix-Index 1,438
  • PCCL/Fall 0,9

Für Notfälle im Bereich der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie stehen wir unseren Patienten rund um die Uhr und auch am Wochenende zur Verfügung.

Unsere Mitarbeiter erweitern neben der intensiven Ausbildung auch durch das Erwerben von Zusatzqualifikationen und -spezialisierungen sowie regelmäßiger Teilnahme an internen und externen Fortbildungen und Durchführung von eigenen Kursen und Kongressen permanent ihr Wissen.

Leistungsspektrum

Schwerpunkte

Tumorchirurgie von

  • Speiseröhre und Magen
  • Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
  • Dickdarm, Mastdarm und Enddarm

Erkrankungen des Dickdarms, Mastdarms, Enddarms

Anerkanntes Kompetenz- und Referenzzentrum für chirurgische Koloproktologie der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC), der chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Coloproktologie (CACP) und der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK).

Ein Kompetenz- bzw. Referenz-Zentrum erkennt und behandelt alle benignen und malignen Erkrankungen des Kolons, Rektums und Anus inkl. Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Folgezustände aus vorausgegangenen Verletzungen oder Operationen. Die Therapie beinhaltet den konservativen und operativen Bereich.

Erkrankungen des Beckenbodens, Stuhlhalteschwäche (Inkontinenz), Störung der Stuhlentleerung

Laparoskopische Dickdarm-Teilentfernungen durch Knopflochtechnik zur Anhebung des Beckenbodens; Operationen durch den After (transanale Operationsverfahren, z. B. STARR = stapled transanal rectum resection), hochspezialisierte Eingriffe am Schliessmuskel (Plastiken, Schliessmuskelersatz mit M. gracilis), Schrittmacher-Implantation (SNS = sacrale Nervenstimulation). Kombinierte, interdisziplinär durchgeführte Operationen im Rahmen des Beckenboden-Zentrums.

Zentrum für minimalinvasive Chirurgie

Die Arbeit des Zentrums ist ausgerichtet an den Empfehlungen der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für minimalivasive Therapie (CAMIC) der DGAV.

Operatives Spektrum

Schilddrüse

Standardisierte Operationsmethoden und Schlüsselloch-Techniken (MIVA-T = minimal-invasive video-assistierte Thyreoidektomie). Neuromonitoring während der Operation zur zusätzlichen Sicherung der Stimmbandnerven ist unser Standard. Die Behandlung orientiert sich an den Empfehlungen der chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für endokrine Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Chirurgie des Brustkorbes

  • Lunge
    Lungen- und Brustkorbverletzungen, Absiedlungen anderer Tumoren (Metastasen), Entfernung von vergrösserten Lungenbläschen; ggf. minimal-invasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik
  • Speiseröhre
    Krebs, Refluxerkrankungen, Aussackungen (Divertikel); ggf. minimal-invasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik

Endokrine Chirurgie (Chirurgie der Drüsen)

Schilddrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse; ggf. minimal-invasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik.

Bauchraum allgemein

Alle geplanten Eingriffe und Notfalleingriffe, alle Tumor-Operationen im Bereich des Bauchraumes und der Eingeweide, ggf. minimal-invasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik. Besondere Schwerpunkte: Tumorchirurgie, Beckenbodenchirurgie, entzündliche Darmerkrankungen

Magen

Alle Operationen von durchgebrochenen oder blutenden Geschwüren bis zur kompletten Magenentfernung bei Krebs; ggf. minimal-invasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik.

Leber

Besondere Schwerpunkte: Lebermetastasen, primäre Lebertumore (gut- und bösartig), parasitäre Erkrankungen wie Fuchs- oder Hundebandwurm (Echinococcus);
Operatives Spektrum: Zysten- und Abszessoperationen, Teilentfernung der Leber, Zerstörung eines Tumors durch Hitze (Radiofrequenz-Ablation)

Gallenblase

Weitaus überwiegend minimal-invasive Gallenblasenentfernung durch Schlüsselloch-Technik (laparoskopisch), im Rahmen dessen ggf. auch über ein einziges kleines Schnittchen am Nabel (single incision CHE; Ein-Stich-Technik)

Bauchspeicheldrüse

Alle Operationen bei Entzündung und Krebs.

Dickdarm, Mastdarm, Enddarm

Alle (Teil-) Entfernungen bei gutartigen (z. B. Entzündung von Aussackungen (Divertikulitis), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, gutartige Tumoren) und bösartigen Erkrankungen; ggf. minimal-invasiv durch Schlüsselloch-Technik; Multimodale interdisziplinäre Therapien bösartiger Tumoren (enge Zusammenarbeit mit Onkologen und Strahlentherapeuten), bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin; Auf proktologischer Ebene auch Diagnostik und Therapie der sog. komplexen Fisteln z. B. beim M. Crohn.

weitere Informationen finden Sie unter Schwerpunkte

Beckenboden-/Stuhlhalteschwäche, Stuhlentleerungsstörungen

Diagnostik und Therapie der komplexen Beckenbodenfunktionsstörungen wie etwa der anorektalen Inkontinenz oder der vielen Formen der outlet obstruction, aber auch z. B. anorektaler Fisteln; laparoskopische Dickdarm-Teilentfernungen durch Schlüsselloch-Technik zur Anhebung des Beckenbodens; Operationen durch den After (transanale Operationsverfahren, z. B. STARR = stapled transanal rectum resection), hochspezialisierte Eingriffe am Schliessmuskel (Plastiken, Schließmuskelersatz z. B. mit einem Oberschenkel-Muskel (M. gracilis). Schrittmacher-Implantation (SNS = sacrale Nervenstimulation). Anleitung/Vermittlung alternativer/zusätzlicher konservativer Therapiemöglichkeiten. Kombinierte, interdisziplinär durchgeführte Operationen im Rahmen des Beckenboden-Zentrums.

Hämorrhoiden

Konventionelle Operationsmethoden und Klammernaht-Verfahren (Stapler-Operation nach Longo).

Minimalinvasive Operationen durch den After

(TEM = transanale endoskopische Mikrochirurgie), Entfernung von Tumoren des Mast- und Enddarms durch den After

Leistenbruch, Bauchwandbruch, Narbenbruch

Alle Arten der Versorgung: konventionell durch Schnitt, minimal-invasiv durch Schlüsselloch-Technik entweder vom Bauchraum aus (TAPP, IPOM) oder ausserhalb des Bauchraumes (TEP)

Minimalinvasive Operationen durch Schlüsselloch-Technik

Schilddrüse, Lunge, Zwerchfellbruch/Refluxerkrankung, Magen, Galle, Appendix (Blinddarm), Dickdarm, Mastdarm/Beckenboden, Leistenbruch, Bauchwand-/Nabelbruch

Infektionen an Beinen und Füßen

Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen (Periphere Durchblutungsstörung, Weichteilinfekte) in enger Abstimmung mit der Klinik für Gefäßchirurgie, diabetisches Fußsyndrom; prothetische Versorgung bei notwendiger Amputation, Rehabilitation

Septische Chirurgie

Eiterungen/Entzündungen an der Körperoberfläche oder in den Weichteilen gelegen, eitrige/entzündliche Prozesse im Bauchraum