Wissenswertes

Medikamentöse Tumortherapie

Die Behandlung bösartiger Tumore erfordert vielfach nicht nur die chirurgische Entfernung, sondern teilweise auch eine begleitende medikamentöse Therapie.
Diese wird in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen, dem Hausarzt und den weiter beteiligten Ärzten geplant, durchgeführt und eng begleitet.

Um eine optimale fächerübergreifende Behandlung sicherzustellen, werden besondere Fälle in der interdisziplinären Tumorkonferenz des Hauses diskutiert. Dabei nehmen neben dem operativen Fach zusätzlich Hämatoonkologen, Strahlentherapeuten und Radiologen teil.

Das ambulante Tumorzentrum ist mit 13 Behandlungsplätzen und mehreren Untersuchungs- und Behandlungsräumen ausgestattet. Das Leistungsspektrum umfasst neben der Chemotherapie auch die Immuntherapie, Bluttransfusionen, Ultraschalluntersuchungen, Schmerztherapie, medizinische Ernährungsberatung und -therapie und eine Beratung zur häuslichen Versorgung durch die Brückenpflege.

Eine Behandlung ist auf Überweisung des behandelnden Urologen oder Onkologen möglich.

Beckenboden- und Inkontinenzsprechstunde

Alleine in Deutschland gibt es über 6 Millionen Menschen mit Blasen- oder Darmschwäche. Sie alle leiden unter unwillkürlichem Harn- oder/und Stuhlabgang, der Ihr Alltagsleben stark beeinträchtigt.

Durch die Vernetzung von  urologischen, chirurgischen und gynäkologischen Disziplinen, sowie niedergelassenen Ärzten werden den aktuellen medizinischen und qualitativen Entwicklungen Rechnung getragen.
Dies ist in unserem Hause im Beckenbodenzentrum (Interdisziplinäre Beckenbodensprechstunde) verwirklicht.

Durch kurze Wege innerhalb des Klinikums können sämtliche beteiligte Fakultäten zeitnah Diagnostik und Therapie von Beckenbodenerkrankungen planen und durchführen.

Ambulante Extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie

Das Steinleiden der Nieren und der Blase ist so alt wie die Menschheit.

Durch innovative Forschung und Entwicklung ist bereits seit Anfang der 80er Jahre die Methode der Steinzertrümmerungaußerhalb des Körpers (extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie: ESWL) eingeführt worden. Durch weitere Verfeinerung der Technik kann jetzt sogar eine ambulante Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen vorgenommen werden.