Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Frauenklinik Bruchsal bietet ein breites Spektrum verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten. Diese Vielfalt ist die Gewähr dafür, dass die Patientinnen rundum gut versorgt werden.

Im Juni 2016 erhielt die geburtshilfliche Abteilung erneut die Auszeichnung „Babyfreundliche Geburtsklinik“. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen Kriterien, die auf internationalen Vorgaben von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Kinderhilfswerks UNICEF beruhen. Diese wissenschaftlich fundierten Kriterien ermöglichen eine effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens.

Mit dieser internationalen Auszeichnung werden die besonderen Leistungen der Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind, die in den letzten Jahren immer mehr ausgebaut und verbessert wurden, gewürdigt.

Kennzahlen

  • Ist-Betten 41
  • Fälle 3.067
  • Case-Mix-Punkte 1.891,131
  • Case-Mix-Index 0,617
  • PCCL/Fall 0,23

In der Frauenklinik Bruchsal werden jährlich ca. 2.000 Operationen durchgeführt. Diese umfassen alle gängigen gynäkologischen Operationsverfahren unseres Fachgebietes. Um einen möglichst kurzen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen, werden bevorzugt minimal-invasive Techniken eingesetzt. Kleinere Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.

Sämtliche gynäkologischen Krebserkrankungen werden in unserer Klinik leitliniengerecht behandelt. Bei der Diagnostik und Therapie der onkologischen Erkrankungen legen wir Wert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses (Anästhesie, Chirurgie, Urologie, Radiologie, Intensivmedizin und Innere Medizin), um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Auch die medikamentöse Nachbehandlung nach Krebserkrankungen kann über unsere ambulante Chemotherapie erfolgen. Regelmäßige Teilnahmen an den Tumorkonferenzen der Universitätsfrauenklinik Heidelberg sichern die Therapie nach aktuellsten Richtlinien.

Leistungsspektrum

Gynäkologie

In unserer Klinik werden jährlich circa 2.000 Operationen durchgeführt. Diese umfassen alle gängigen gynäkologischen Operationsverfahren unseres Fachgebietes. Um Ihnen einen möglichst kurzen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen, werden bevorzugt minimal-invasive Techniken eingesetzt. Kleinere Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.

Sämtliche gynäkologischen Krebserkrankungen werden in unserer Klinik leitliniengerecht behandelt. Bei der Diagnostik und Therapie der onkologischen Erkrankungen legen wir Wert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses (Anästhesie, Chirurgie, Urologie, Radiologie, Intensivmedizin und Innere Medizin), um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Auch die medikamentöse Nachbehandlung nach Krebserkrankungen kann über unsere ambulante Chemotherapie erfolgen. Regelmäßige Teilnahmen an den Tumorkonferenzen der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg sichern die Therapie nach aktuellsten Richtlinien.

Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Operationen:

  • Ausschabung (Abrasio)
  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
  • Laparoskopische Diagnostik bei Unterbauchschmerzen und Sterilität (Tubendurchgängigkeitsprüfung)
  • Laparoskopische Eingriffe an den Eileitern (Sterilisation), Eierstöcken; Myomentfernungen, Entfernung von Endometrioseherden
  • Alle Formen der Gebärmutterentfernung (vaginale, abdominale, supracervicale, endoskopische Hysterektomie)
  • Operative Therapie der Harninkontinenz (TVT, TVT-O, siehe Kontinenzzentrum)
  • Spezielle Operationsverfahren zur Behebung einer Senkung von Gebärmutter, Blase oder Darm, auch unter Verwendung von Fremdmaterial (Netzen)
  • Bauchdeckenplastik
  • Kosmetische Brustchirurgie (Verkleinerung, Vergrößerung, Anhebung) auch der männlichen Brust (Gynäkomastie)
  • Operative Therapie bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen der Brust, einschließlich des Wiederaufbaus nach Brustentfernung (siehe Brustzentrum)
  • Tumorchirurgie bei bösartigen Erkrankungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses, der Eileiter und der Eierstöcke, sowie der Scheide und der äußeren Genitalorgane (Cervixkarzinom, Endometriumkarzinom, Tubenkarzinom, Ovarialkarzinom, Vaginalkarzinom und Vulvakarzinom)

Minimal-invasive Chirurgie

Durch Einsatz minimal invasiver Operationsverfahren können notwendige Eingriffe schonend durchgeführt werden. Dadurch ist eine schnellere Mobilisation, weniger postoperative Schmerzen und einen kürzerer Liegezeit verbunden.

Durchgeführt werden hier unter anderem folgende Eingriffe:

  • Total laparoskopische Hysterektomie
  • Laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie
  • Suprazervikale Hysterektomie
  • Laparoskopische Myomenukleation
  • Laparoskopische Zysten- oder Adnexentfernung
  • Laparoskopische organerhaltende Entfernung einer Eileiterschwangerschaft
  • Diagostische laparoskopische Eileiterdurchgägnigkeitsüberprüfung
  • Laparoskopische Abklärung und Behandlung einer Endometriose, oder unklarer abdominaler Beschwerden
  • Laparoskopische Kolpopexie (Senkungsoperation)

Wenn ein entsprechender Eingriff bei Ihnen geplant ist oder Sie weitere Informationen zu den Operationsverfahren wünschen, können sie uns jederzeit ansprechen oder einen Termin in unserer Ambulanz vereinbaren.
Wir sind gerne für Sie da.

Chemotherapie

Ambulante Chemotherapie

Seit 2000 existiert an unserer Frauenklinik eine Ambulanz zur Durchführung von Chemotherapien. Fünf Tage in der Woche werden auf sechs Chemotherapieplätzen die Patientinnen kontinuierlich von der onkologischen Fachkraft zusammen mit den Ärzten überwacht. Der Chefarzt der Abteilung hat die Zulassung für die Durchführung ambulanter Chemotherapien gynäkologischer Malignome. Der Großteil der behandelten Patientinnen leidet unter einem Mammakarzinom, jedoch werden auch Chemotherapien bei Ovarialkarzinom und bestimmten Formen anderer gynäkologischer Malignome durchgeführt.

Der Vorteil der in die Klinik integrierten ambulanten Chemotherapie ist, dass jederzeit Fragen hinsichtlich der Operation oder der Wundheilung bei bereits überstandener Operation geklärt werden können. Darüber hinaus stehen den Patientinnen unserer Tagesklinik alle diagnostischen Möglichkeiten unserer Klinik offen.

Operative Verfahren

  • Behebung von Senkungszuständen der Blase (Cystocele)
  • Behebung von Senkungszuständen des Enddarmes (Rectocele)
  • Behebung von Senkungszuständen der Gebärmutter organerhaltend oder durch Gebärmutterentfernung auf vaginalem, abdominalen oder laparaskopisch assistiertem Wege, kombiniert mit einer stabilen Fixierung der Scheide durch verschiedene operative Verfahren
  • Operative Behandlung der Inkontinenz: Bandeinlage unter die Harnröhre (TVT oder TVT-O) oder Anhebung des Blasenhalses

Bei kombinierten Defekten oder Rezidiven:

  • Netzeinlagen zur Stabilisierung des Defektes
  • Koventionelle und laparosokopische Scheidenstumpffixation

sowie weitere unterschiedliche Verfahren je nach Symptomatik und Befund. Fisteln (Verbindungen der Blase zu Scheide oder Darm bzw. des Darmes zur Scheide) und die damit verbundene Inkontinenz sind in Europa zwar selten, dennoch verfügen wir gerade auch auf diesem Gebiet über große Erfahrung und verschiedene operative Verfahren, um bei diesem Leiden helfen zu können.

Urodynamik

Eine Urodynamik stellt ein Untersuchungsverfahren dar, mit dem wir durch spezielle Messgeräte die Art und Ursache der Inkontinenz genauer untersuchen und die verschiedenen Formen der Inkontinenz voneinander unterscheiden können. Nur mit Hilfe dieser Unterscheidung ist dann auch eine exakte, zielgerichtete Behandlung möglich. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, kann aber als etwas unangenehm empfunden werden - es wird ein dünner Katheter in die Harnblase eingeführt, mit dem der Blasen- und Harnröhrendruck sowie einzelne weitere Parameter genau bestimmt werden können. Wenn Sie hierzu zu uns überwiesen werden, erklären wir Ihnen das gesamte Verfahren gerne noch genauer.